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| FK Hansa Wittstock 1919 e.V. |
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27. Spieltag - Samstag, den 16.05.2009
| FK Hansa Wittstock vs. SV Rot-Weiß Kyritz |
| FUSSBALL: Aufstiegsfeier rückt näher |
| Tore: |
Kyritz kann bei günstiger Konstellation mit einem Sieg bei Hansa aufsteigen Es ist kein Nachbarschaftsduell wie jedes andere zuvor. Für Rot-Weiß Kyritz steht vor dem Spiel gegen Wittstock der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte unmittelbar bevor. Ein Sieg gegen Wittstock und Rot-Weiß dürfte auch theoretisch kaum noch die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga zu nehmen sein.
„Wir sind aber Realisten. Ich glaube nicht, dass sich an diesem Wochenende irgendetwas entscheidet. Dafür müssen wir erst einmal in Wittstock gewinnen, was nicht leicht wird und die anderen Teams oben in der Tabelle müssen auch noch für uns spielen“, so die Einschätzung von Rot-Weiß Trainer Daniel Neun. Trotzdem will er mit seiner Mannschaft die gute Auswärtsbilanz bestätigen und „in Wittstock drei Punkte holen, egal ob die den Aufstieg bedeuten oder nicht“. Sein Gegenüber Jörg Lutter, möchte eine Kyritzer Aufstiegsfeier auf jeden Fall verhindern: „Unsere Bilanz gegen Kyritz ist gut, dass Team liegt uns und wir wollen auf jeden Fall noch einmal gegen Rot-Weiß gewinnen.“ (Von Thomas Leitert) |
| FK Hansa Wittstock 1919: Kevin Apitz, Christopher Haak, Silvio Braun (57. Oliver Gießel), Oliver Drott, Benny Deutschmann, Peter Techen, Jochen Meier (66. Thomas Frenz), Mathis Thon, Mathias Dannehl, Felix Strothenk, Stefan Wolter |
| SV Rot-Weiß Kyritz: Daniel Zander, Mario Hoffmann, Norman Gerber, Kevin Specht (89. Chetsadaphon Sae-Tiao), Christoph Schmidt, Martin Zander, Oliver Seidel, Petrit Baliu, Driton Baliu (90. Stefan Fliege), Sebastian Lieberenz (78. Benjamin Ahrndt), Ronny König |
| Tore: 0:1 Driton Baliu (30.); 0:2 Ronny König (46.); 1:2 Stefan Wolter (Foulelfmeter, 82.) |
| Schiedsrichter: Ulf Mittmann (Putlitz) |
| Zuschauer: 180 |
| Gelbe Karte: Mathias Dannehl, Benny Deutschmann / Daniel Zander, Norman Gerber, Mario Hoffmann, Christoph Schmidt |
| Rote Karte: Kevin Apitz (33.) / - |
| Vergebener Elfmeter: Oliver Drott (Foulelfmeter, 15.) / - |
Die Wittstocker wollten eigentlich verhindern, dass die Kyritzer in ihrem Stadion den Aufstieg bejubeln können. Doch die Gäste erwiesen sich einmal mehr als sehr effektiv und taktisch diszipliniert, sie gewannen mit 2:1 und stehen damit praktisch in der Landesliga. Es war von Beginn an eine umkämpfte, aber keine unfaire Partie. Wittstock agierte zunächst etwas abwartend, so kam Kyritz zu einigen guten Gelegenheiten. Ein Freistoß von Petrit Baliu ging an die Latte. Doch die Hanseaten zeigten dann ihre Stärke, ein Tempogegenstoß konnte von Gerber nur mit einem Foul gebremst werden. Doch den Elfer (15.) von Mathis Thon parierte Gästetorwart Daniel Zander. Die Partie war nun ausgeglichen. Als Petrit Baliu seinen Bruder Driton in Szene setzte, traf der zum umjubelten 0:1 (31.). Nur zwei Minuten später zog Driton Baliu erneut davon, wurde aber vom herauseilenden Heimkeeper Apitz von den Beinen geholt. Für die Notbremse sah der die rote Karte, Felix Strothenk streifte sich die Torwarthandschuhe über. Kurz vor der Pause zeigte wieder der Kyritzer Keeper Zander bei einem Freistoß von Mathias Dannehl seine Klasse. Die Partie war gerade wieder angepfiffen, da hieß es 0:2. Kevin Specht passte nach dem Anstoß auf Ronny König, der setzte sich durch und schoss nach 24 Sekunden ein. Obwohl Hansa in Unterzahl war, gab es nicht auf. Bei zwei Ecken brannte es im Kyritzer Strafraum lichterloh. Doch der Gast hatte auch gute Chance zum 3:0, aber Petrit Baliu und Martin Zander vergaben diese. Kyritz zog sich nun zu weit zurück, bettelte fast um einen Gegentreffer. Oliver Gießel ließ eine gute Gelegenheit noch aus. Dann nutzte aber Stefan Wolter einen Strafstoß zum 1:2 (82.). Kyritz versuchte nun die Führung über die Zeit zu retten, hatte Glück bei einem Schuss ans Lattenkreuz. Hansa versuchte noch einmal alles, auch Ersatzkeeper Strothenk eilte nach vorn. Es blieb aber beim knappen, aber nicht unverdienten 2:1-Sieg der Gäste. |
| Jano Jähne und Roland Möller |
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